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Pädagogische Grenzsituationen gehören in der Sekundarstufe zum Alltag: Ob emotionale Eskalationen, totale Verweigerung oder der spürbare Anstieg psychischer Belastungen und Erkrankungen bei Jugendlichen – die Herausforderungen sind komplexer geworden. Doch wie bleiben wir handlungsfähig, wenn das System an seine Grenzen stößt? In dieser Keynote schlägt Florian Sandmann, Förderschulrektor und Experte für Gewaltprävention, die Brücke zwischen aktueller Wissenschaft und gelebter Praxis.
Ein Plädoyer für eine Schule auf Augenhöhe, die durch klare Strukturen und emotionale Sicherheit zu einem Ort wird, an dem sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte wieder sicher fühlen können. Denn: Morgen ist immer ein neuer Tag.
Auch zu dieser Veranstaltung müssen Sie sich bitte anmelden und sie kann nur komplett ab 10:30 Uhr gebucht werden!
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Konflikte, die oft auch mit psychischer und physischer Gewalt einhergehen, sind in der Schule an der Tagesordnung. Wir erleben hochdynamische Situationen, die vor allem eins sind: emotional stark belastend für alle Beteiligten. Handlungssicherheit in pädagogischen Grenzsituationen ist deshalb ein wichtiges Thema für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schule. Was machen wir, wenn Schülerinnen bzw. Schüler oder Eltern ausflippen? – Stehen wir mit einem Bein im Gefängnis? – Wie schützen wir uns? Aus der Praxis für Ihre Praxis vor Ort.
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Der Workshop führt in die politische Dimension des Lehrkräfteberufs ein und thematisiert den reflektierten Umgang mit kontroversen Themen. Als Vertreterinnen und Vertreter des demokratischen Verfassungsstaats mit Auftrag zur Demokratie-Erziehung sind Lehrkräfte auf die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung verpflichtet. Vor diesem Hintergrund sind auch die Prinzipien des Beutelsbacher Konsens zu verstehen, die bis heute eine zentrale Richtschnur für den Umgang mit kontroversen Themen im Unterricht darstellen. Gleichzeitig führt die Verpflichtung zur parteipolitischen Neutralität in der Praxis häufig zu Unsicherheiten: Dürfen Lehrkräfte im Unterricht politisch Position beziehen? Müssen alle politischen Sichtweisen als gleichwertig behandelt werden? Woran lässt sich die Kontroversität eines Themas erkennen? Im ersten Teil des Workshops werden zentrale Rahmenbedingungen und Leitlinien für einen souveränen Umgang mit kontroversen Themen vorgestellt und typische Missverständnisse aufgegriffen. Im zweiten, interaktiven Workshop-Teil setzen sich die Teilnehmenden anhand konkreter Beispiele aus dem Schul- und Unterrichtsalltag mit Grenzfällen auseinander und diskutieren Deutungen und Handlungsoptionen. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit politisch kontroversen Themen im Schul- und Unterrichtskontext zu gewinnen.
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(Schulische) Regeln formulieren Ansprüche, ihre Umsetzung in der Praxis verläuft jedoch oft spannungsvoll, widersprüchlich und situativ. Der Workshop nimmt diese Differenz zwischen Programmatik und Wirklichkeit in den Blick: Wie werden Regeln im (Schul-)Alltag gemacht? Ausgehend von theoretischen Impulsen, Fallbeispielen und praxisnahen Übungen werden Regeln als pädagogische und soziale Praxis gemeinsam reflektiert. Sichtbar wird dabei, dass Regeln nicht einfach nur gelten, eingehalten oder gebrochen werden, sondern im Alltag interpretiert, bestätigt, verschoben oder auch infrage gestellt werden. Diese Regelanwendung setzt ein diffiziles, implizites Wissen voraus. Der Workshop lädt dazu ein, die eigene Regelpraxis zu analysieren und Handlungsspielräume im Umgang mit Ambivalenzen zu erweitern.
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In diesem kompakten Workshop bringen wir Ordnung in den Paragrafendschungel des NRW-Schulrechts. Gemeinsam erarbeiten wir klare Antworten auf typische Praxisfragen und Rechtsfälle aus dem Schulalltag. Schnell, verständlich, direkt anwendbar. Bringen Sie Ihre Fragen mit – und gehen Sie mit hilfreichen Lösungen zurück in die Praxis!
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Die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen spielt gerade in pädagogischen Arbeitsfeldern eine hervorgehobene Rolle. Inwieweit die Interaktionen zwischen Pädagoginnen bzw. Pädagogen und Schülerinnen bzw. Schülern gelingen, hängt entscheidend vom Ausmaß des gegenseitigen Vertrauens ab.
In dem Workshop werden vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes zum einen zentrale Grundlagen zum Vertrauensphänomen vermittelt, hierbei werden Begrifflichkeiten ebenso geklärt wie die Fragen, mit welchen positiven Effekten ein hohes Vertrauen verbunden ist und auf welche Art und Weise sich Vertrauen entwickelt. Zum anderen werden Möglichkeiten zur Vertrauensförderung sowie zum konstruktiven Umgang mit Vertrauensbrüchen erarbeitet.
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